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Facebook Atlas – Bester Freund und bester Feind

Facebook Atlas erreicht durch den Einsatz der Facebook Datenbasis ein wesentlich granulareres Targeting bei Display Advertising, als es das Google Display Netzwerk ermöglicht.

Seit Facebook Atlas vorgestellt hat, glaubt so mancher Marketing Spezialist aus meinem Bekanntenkreis, dass jetzt alles besser wird – salopp gesagt. Google bekommt jetzt Konkurrenz, vielleicht wird es für uns alle billiger. Facebook wird mit den gesammelten Daten noch nie dagewesene ROIs ermöglichen. Und, und, und.

Es gibt viel, was man anführen könnte, warum sich für Marketing Verantwortliche einiges verändern, ja sogar, so glaube ich selbst, verbessern wird. Aber Facebook rückt eigentlich nur ins Licht, was viele Big Data Marketing Gurus bereits schon lange predigen – viele saubere Daten rein, sauberes Ergebnis raus. Wer mehr über seine Kunden weiß, der verkauft auch besser. Dass bereits in den USA eine Debatte läuft, ob Facebook Atlas so konform mit dem Recht auf Privatsphäre ist, das steht auf einem anderen Blatt, muss aber erwähnt werden.

Aus meiner Sicht geht es am Ende in der Diskussion doch nur wieder darum, nicht allein von Google abhängig zu sein, und schon scheiden sich die Ideologien. Das Facebook und Google von der Diskussion nur profitieren ist klar, denn sie tut eines mit Sicherheit – von der eigentlichen Konkurrenz ablenken. Unabhängige Konkurrenz die Unternehmen dabei hilft Ihre Kunden im Netz zu identifizieren ohne dem Drittanbieter offenlegen zu müssen, wer der Kunde ist, und so dem Drittanbieter unfreiwillig Informationen zu liefern, die dieser einfach an die Konkurrenz weiter verkaufen kann.

Ich glaube, dass den unabhängigen Device Recognition Technologien die Zukunft gehört und diese in absehbarer Zeit fester Bestandteil im Werkzeugkoffer eines jeden Marketing Verantwortlichen sind. Das sage ich nicht nur, weil Experian Anbieter einer solchen unabhängigen Device Recognition Technologie ist (mehr Infos), sondern weil ich überzeugt bin, dass ein nachhaltiges eCommerce Wachstum nur mit den Best-Customers möglich sein kann.

Wer seine besten Kunden nicht geheim halten kann, muss sich nicht wundern, wenn die Konkurrenz sie einem abnimmt.