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Get your data together – Wie manage ich meine Kundendaten?

Seit Jahren bin ich bereits Kunde bei einem sehr bekannten Fashion Online Retailer aus Berlin.
Bei der Registrierung ist mir damals ein kleiner Fehler passiert. Statt bei der Anrede Herr anzugeben habe ich aus Versehen Frau ausgewählt.
Macht ja eigentlich nix. Die Päckchen wurden von den Paketdiensten auch mit der Beschriftung Frau Schulz an mich ausgeliefert.
Was mich allerdings schon ein wenig nervt ist der Newsletter. Da ich in der Datenbank als Frau Schulz geführt werde ist der Content des Newsletters auch zielgruppengerecht auf Damen ausgelegt.
Ist ja eigentlich auch völlig klar werden jetzt die meisten denken. Ich kann es aber leider nicht nachvollziehen! Ich bin dort nun schon mehrere Jahre Kunde und habe mir mehrmals im Jahr NUR Männermode gekauft.
Bedeutet ein Blick in meine Kaufhistorie würde dem Marketer zeigen, dass ich mich keineswegs für Damenmode interessiere. Oder kann der Marketer vielleicht gar nicht auf die Shopdaten zugreifen, die für seine Newsletter-Marketing oder aber weitere Marketingaktionen so wichtig wären? Ich denke, das ist der eigentliche Grund weshalb ich immer den für mich nicht relevanten Newsletter erhalte. Die Kundendaten aus dem Shop sind im Unternehmen ja vorhanden, nur leider werden sie nicht verwendet um mir passende Produkte zu zeigen und dem Unternehmen damit Umsatz zu generieren.

Was ist zu tun? Der Marketer muss sich sein Kundendaten-Set designen und sich folgende Fragen stellen:

Welche Kundendaten sammelt mein Unternehmen generell?

Welche Daten benötige ich persönlich für ein relevantes Marketing mit meinem Kunden bzw. für meinen Bereich?

Wie komme ich an diese Daten?

Wie oft müssen die Kundendaten aktualisiert werden?

Jeder Marketer sollte sich diese Gedanken machen und eine Strategie festlegen, welche Kundendaten, die nicht in seinem daily business generiert werden und damit nicht in seinem Zugriff sind, er für seinen Marketingerfolg nutzen kann.
Dies ist besonders wichtig, da der Kunde von heute über unterschiedliche Touchpoints mit Unternehmen interagiert und die so entstehenden Daten miteinander in Beziehung gesetzt werden und gemeinsam verwaltet werden müssen – im Bestfall mithilfe einer Cross-Channel Technologie.
Diese Technologie sollte so aufgebaut sein, dass sie Daten aus unterschiedlichen Systemen in Echtzeit leicht miteinander verknüpfen kann, damit der Marketer wertvolle Customer Insights für zukünftige Marketingaktivitäten über die unterschiedlichen Kanäle nutzen kann. Die richtige Technologie ist ein erster Schritt aus der Masse der generierten Daten einen Single Customer View für jeden Kunden zu erstellen und erlaubt Unternehmen in einen wirklichen 1-to-1-Dialog mit seinen Kunden zu treten.

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