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Wie professionell gehen Sie mit Ihren Daten um? – Schwächen des Datenmanagement

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Bei einem Großteil der werbetreibenden Unternehmen in Deutschland trifft diese Erkenntnis in Bezug auf die ihnen zur Verfügung stehenden Daten nicht zu. Nur 27 Prozent der Unternehmen hierzulande bezeichnen den Umgang mit ihren eigenen Daten und der damit verbundenen Datenverwaltung als professionell und hochentwickelt. 86 Prozent der Unternehmen befürchten, dass die vorhandenen Informationen ungenau und für datenbasiertes Marketing unbrauchbar sind – und damit liegt der Wert noch höher als im letzten Jahr (85 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Datenqualität als kritischer Erfolgsfaktor“, die einmal jährlich durchgeführt wird.

Die Menge an nicht exakten bzw. falschen Daten steigt ebenfalls seit Jahren an: Waren im Jahr 2013 durchschnittlich 17 Prozent der Daten fehlerhaft, waren es im Jahr 2014 bereits 22 Prozent. Für das laufende Jahr 2015 rechnen die befragten Entscheider mit einem neuen Spitzenwert von durchschnittlich 26 Prozent falscher Daten.
Datenqualitaet als kritischer Erfolsgsfaktor

Abbildung 1: Schlüsselergebnisse für deutsche Unternehmen

Doch was heißt das für Sie?

1. Fehler kosten Geld

Durch eine suboptimale Datenqualität werden aber nicht nur Betriebsmittel vergeudet, sondern auch Umsatzpotentiale nicht ausgeschöpft und Marketing- und Kommunikationsausgaben vergeudet. Global glauben knapp ein Viertel (23 Prozent) der Unternehmen, dass sie durch Nichtbereinigung von Datenfehlern Geld verlieren bzw. verschenken. Das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Die durch mangelhaftes Datenmaterial entgangenen Einnahmen wiederum, beziffern die Unternehmen global auf 17 Prozent. Knapp ein Drittel gibt weiter an, die Höhe der Verluste nicht genau bestimmen zu können.

2. Qualität der Daten sinkt – die Bedeutung steigt

Wie die diesjährige Erhebungswelle weiterhin belegt, betrachtet die werbetreibende Wirtschaft Daten als ein zunehmend wichtiger werdendes Instrument, um die im Unternehmen vorhandene Intelligenz in Wertschöpfung umzuwandeln. 97 Prozent der deutschen Unternehmen sind überzeugt, durch Daten die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu verstehen, neue Kunden zu gewinnen und den Wert der Kunden steigern zu können. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) entdeckt nach eigenen Angaben die Datenmängel erst, wenn Mitarbeiter oder Kunden drauf stoßen – in der Regel also zufällig. 88 Prozent sagen weiter, dass ihnen die Bedeutung der Datenqualität erst dann bewusst wird, wenn sie Maßnahmen zur Optimierung der Kundenansprache ergreifen.

Wie kann dieser bedenkliche Trend aufgehalten werden?

Die Kraft der Daten nutzen – Schlüsselfaktor 1: Datenmanagement

Die Herausforderung liegt auf der Hand: Um das Wertschöpfungspotential angesichts der weiter steigenden Flut an Daten auszuschöpfen und die Datenqualität zu steigern, bedarf es erstens einer klar definierten Datenstrategie und einem zentralisierten Datenmanagement sowie zweitens, automatisierten Systemen, die helfen, Fehlerquellen dauerhaft zu reduzieren. Nur mit der Übertragung des Managements und der Datenverwaltungsrechte auf eine einzige Anlaufstelle wird folglich der Grundstein für den effizienten Umgang mit Daten gelegt

Die Kraft der Daten nutzen – Schlüsselfaktor 2: Technologie

Ein weiterer entscheidender Baustein zur Verbesserung der Datenqualität liegt in der Technologie. Zwar haben 94 Prozent der deutschen Unternehmen diverse technische Lösungen zur Bereinigung der Daten im Einsatz, allerdings liegen diese in den meisten Fällen in voneinander abgeschotteten Datensilos. Erst 31 Prozent nutzen Technologien zur Abstimmung und Verbindung von Daten, 32 Prozent zur Datenprofilierung und 34 Prozent setzen Technologien zur Überwachung und Prüfung ein. Doch auch hier herrscht Aufbruchstimmung: 84 Prozent der Unternehmen hierzulande planen in den nächsten 12 Monaten in Datenqualitätslösungen zu investieren, um die brachliegenden Potentiale durch ganzheitliche technologische Lösungen besser auszuschöpfen.

Die komplette Studie steht hier für Sie zum Download bereit.