E-vision Ausgabe 04-2008
E-vision Ausgabe 04-2008
Deutschlands Markt für Gewerbeimmobilien zeigt Zuversicht
Der Markt für gewerbliche Immobilien in Deutschland ist auf dem Weg zu neuer wirtschaftlicher Stärke. Europas größter Immobilienmarkt zeigt nach Untersuchungen von Experian ein schnelles Wachstum. Danach sind 2,8 Millionen Quadratmeter für die geschäftliche Nutzung allein an den fünf deutschen Top-Standorten in Planung beziehungsweise im Bau: eine bemerkenswerte Entwicklung.
An der Spitze der Aktivitäten in diesem Sektor steht München, gefolgt von Hamburg, Frankfurt (Main), Berlin und Stuttgart (siehe Tabelle und Downloads). Nicht uninteressant ist dabei der jeweilige Anteil "spekulativer" Bauten im Vergleich zu bereits vollständig oder überwiegend vermieteten Gebäuden.
Hier zeigt sich Stuttgart ganz vorn, wo der Anteil bereits vermieteter Flächen weniger als ein Drittel im Vergleich zu den "spekulativen" ausmacht. Ein Grund dürfte darin liegen, dass Baden-Württemberg sich immer mehr aus dem Schatten des nachbarlichen Bayern löst und großes Vertrauen in den Standort Stuttgart gesetzt wird.
In Hamburg, wo zur Zeit noch weniger als die Hälfte der geplanten oder im Bau befindlichen Immobilien bereits vermietet sind, spielen vermutlich das Riesenprojekt "Hafencity" sowie die sehr positive Entwicklung der Hafenwirtschaft eine Rolle.
Allerdings warnt Experian davor, jetzt in Euphorie zu verfallen. Die Verlangsamung der globalen wirtschaftlichen Entwicklung wird nicht ohne Folgen bleiben - zumal bei der Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft.
Lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilung sowie unser Real Estate Barometer. Diese können Sie in der Spalte rechts downloaden.
Büroimmobilien in Deutschland 2008 - 2011
(im Bau oder geplant)
(in 1.000 Quadratmetern)
| Gesamt | "Spekulativ" | Überwiegend |
Berlin | 370 | 145 | 225 |
Frankfurt | 535 | 297 | 238 |
Hamburg | 667 | 461 | 206 |
München | 1.080 | 484 | 596 |
Stuttgart | 137 | 106 | 31 |
Durchschnittliches Wachstum der Mieteinnahmen 2007 - 2011 (Prognose) im europäischen Vergleich
| Büro | Einzelhandel | Industrie/ |
Dänemark | 7 | 10 | 7 |
Deutschland | 14 | 12 | 11 |
Finnland | 11 | 9 | 4 |
Frankreich | 8 | 3 | 2 |
Großbritannien | 4 | 11 | 5 |
Irland | 3 | 2 | 6 |
Italien | 9 | 8 | 8 |
Niederlande | 10 | 7 | 9 |
Norwegen | 1 | 5 | - |
Österreich | 13 | 13 | - |
Portugal | 6 | 4 | 10 |
Schweden | 5 | 6 | 3 |
Schweiz | 12 | 14 | - |
Spanien | 2 | 1 | 1 |
Marketingerfolg bei Internet-Communities
Es gab und es gibt eine Menge Versuche, aus der ständig wachsenden Zahl der Mitglieder von Internet-Communities und Social Networks "werbliches Kapital" zu schlagen. Vieles ist, salopp gesagt, in die Hose gegangen. Der Hauptgrund für die Flops: Man übertrug "bewährte" Marketingmaßnahmen eins zu eins ins Web - und scheiterte.
Die zur Experian-Gruppe gehörenden Unternehmen Hitwise und ClarityBlue haben sich jetzt näher damit beschäftigt, wie internetbasierte Social Networks in die Marketingstrategie erfolgreich eingebunden werden können. Ihre Hauptthese ist, dass ab 2008 so genannte "Super Advocats" eine immer wichtigere Rolle spielen werden - als Verbündete oder als erbitterte Feinde.
Super Advocats können als Meinungsbildner gesehen werden, die die Haltung von Mitgliedern ihres Netzwerkes - beispielsweise gegenüber Produkten - nachhaltig beeinflussen können. Potenziert wird die Wirkung (im positiven wie im negativen Sinne) durch die Multiplikatorwirkung der Aktiven in einer Community, die ihrerseits meinungsbildend in ihrem sonstigen privaten Umfeld wirken.
Die relativ gewachsene Stärke der Super Advocats führen unsere Experten unter anderem darauf zurück, dass sich Internet-Communities verstärkt kleineren Zielgruppen zuwenden. Wer sich beispielsweise einer Gemeinschaft der "Über-50-Jährigen" anschließt, repräsentiert ein wesentlich fokussierteres Interessensumfeld als die Mitglieder von Massen-Communities. Da haben Einschätzungen der Super Advocats ein vergleichsweise hohes Gewicht.
Erkennbare, exklusive Werte statt Marketing-Gimmicks
Der dringende Rat lautet also: Wer in Social Networks und Communities positiv gehört (und erhört) werden will, braucht ein geeignetes Marketingkonzept, das eigens und ausschließlich für die anvisierte Gruppe zu entwickeln ist. Wichtigster Bestandteil eines solchen Konzeptes sind zum Beispiel hochwertige Informationen und sonstige Inhalte für die Mitglieder, ohne die "natürliche Ordnung" der Community zu stören.
Die kritischen Faktoren für einen Erfolg sind also Einfühlungsvermögen und Exklusivität, um Einzelne als Fürsprecher zu gewinnen. Ein plattes "Empfehlen Sie uns Ihren Freunden" ist in diesem Fall die falsche Strategie.
Hier geht's zu unserer Studie!
Fehlerhafte Daten kosten Geld und Kunden
Nach einer Untersuchung des Experian-Unternehmens QAS bestätigen 96 Prozent von mehr als 2.000 befragten Unternehmen weltweit, dass sich unpräzise und fehlerhafte Kundendaten erkennbar negativ in der Kostenrechnung niederschlagen. Im Durchschnitt nannten die Befragten eine Erlösminderung von 17 bis 19 Prozent, die auf schlechtes Datenmanagements zurückzuführen sind. Darüber hinaus droht bei schlecht gepflegter Datenbasis auch noch der Verlust von Kunden.
Doch obwohl diese negativen Auswirkungen bekannt sind, arbeiten nur gut mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen und Organisationen mit einer ausgearbeiteten Strategie, um ihre Datenbestände fehlerfrei und aktuell zu halten. Wie schnell Kundendaten veralten können, zeigen beispielhaft folgende Zahlen aus Großbritannien. Danach ändern dort etwa zwölf Prozent der Erwachsenen pro Jahr ihre Adresse, rund 50.000 Personen wechseln ihren Namen und mehr als 500.000 Menschen sterben im Jahr. Hinzu kommt, dass sich die Anzahl der Bürger, die sich gegen unaufgeforderte Werbung wehren, seit 2002 vervierfacht hat.
Des weiteren enthüllt die QAS-Studie, dass lediglich acht Prozent der Befragten alle gesammelten Daten auf Stimmigkeit prüfen, 34 Prozent dagegen unternehmen in dieser Hinsicht gar nichts. Bedenklich stimmt auch, dass das Beachten von Rechtsvorschriften zum Datenmanagement nachgelassen hat. Nach der QAS-Befragung befolgen nur 27 Prozent alle einschlägigen Regularien. Im Jahr 2005 lag die Quote immerhin noch bei 37 Prozent.
Die Zahlen der oben genannten Studie variieren selbstverständlich von Land zu Land. Allerdings ist bemerkenswert - unabhängig von der jeweils absoluten Größe - welche Erlöspotenziale durch mängelbehaftetes Datenmanagement aufs Spiel gesetzt werden.
Impressum
Experian Deutschland Holding GmbH
Zirkusweg 2 / Astra-Turm, 20359 Hamburg
Textredaktion: brisand kommunikation, Hamburg
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Mailingtage 2008
18.-19. Juni in Nürnberg
Für Direkt- und Dialogmarketer aus allen Branchen gelten die Mailingtage als wichtige Informations- und Kontaktplattform für moderne Neukundengewinnungs- und Kundenbindungsaktionen. Besuchen Sie unsere Fachvorträge in den Foren Database-Marketing und E-Mail Marketing!
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9.-10. Juni in Hamburg
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SAFE Consumer Score
Individuelle Entscheidungslösungen
23. April 2008 in Stromberg
Wir stellen Ihnen die Kundenscoring-Lösung SAFE vor, eine Gemeinschaftsentwicklung des SAF Unternehmensverbundes und Experian Decision Analytics. Mit Experians Scoringexpertise und der umfangreichen Informationsbasis von SAF kann Ihnen der SAFE Score einen zusätzlichen Gewinn an Prognosequalität liefern - selbst wenn Sie bereits Scoremodelle verwenden und mit Auskunfteidaten kombinieren.
Die Academy sowie die SAFE Veranstaltung richten sich an Mitarbeiter des Kredit- und Risikomanagements unterschiedlicher Branchen, die mit Scoring befasst sind oder Scoringprojekte betreuen.
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