Definition Application Programming Interface (api)

Programmierschnittstellen besser verstehen

Was ist ein Application Programming Interface (API)?

Das Application Programming Interface, auf Deutsch auch Programmierschnittstelle genannt, ist ein Programmteil, der die Programmanbindung – also die Verbindung des Programmes zu anderen Programmen oder Systemen – auf Quelltext-Ebene definiert. Umgangssprachlich könnte man sagen, dass eine API die sinnvolle Kommunikation zwischen zwei Programmen oder Systemen in Echtzeit ermöglicht.

In der Praxis werden APIs oft eingesetzt, um Daten zwischen zwei Systemen in Echtzeit zu übertragen. Typische Beispiele sind der Import von Daten eines isolierten, entfernten Systems – z.B. eines Kassensystems – in das zentrale CRM-Systeme, oder der Abruf von Inhalten eines externen Daten-Anbieters – z.B. Wetterdaten – zur Verwendung von personalisierten Emails.

APIs werden auch eingesetzt, um Systeme fernzusteuern. So können z.B. bestimmte Abläufe durch den Aufruf der passenden Funktion angestoßen (oder auch abgebrochen) werden oder Statistiken in Echtzeit abgerufen und automatisch weiterverarbeitet werden.

Wichtig ist, dass für die Bereitstellung einer solchen Schnittstelle immer eine genaue Dokumentation der Schnittstellen-Funktionen mit allen Parametern (sowohl Eingabe- als auch Ausgabeparameter) vorliegt. Ist das nicht der Fall, besteht das Risiko, dass unvorhergesehene Eingaben oder Ausgaben die Verarbeitung der Daten behindern.

Weiterführende Informationen

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