Strukturwandel in der Kleinstadt

10,80% der deutschen Haushalte

Wussten Sie, dass

die Gruppe "Strukturwandel in der Kleinstadt" keine Qualitätsprodukte kauft, sondern der beste Preis entscheidend ist?

Strukturwandel in der Kleinstadt – Unterkategorien

Die „Strukturwandel in der Kleinstadt"-Gruppe besteht aus den folgenden Unterkategorien:

  • Singles im Strukturwandel
  • Kleinstädtische Gelegenheitsarbeiter
  • Unter erschwerten Voraussetzungen
  • Traditionelle Arbeitershcaft

Strukturwandel in der Kleinstadt

Kleinstädter gehören zu den am meisten benachteiligten Gruppen in der deutschen Gesellschaft. Eine wachsende Anzahl unter ihnen lebt von Sozialleistungen oder am Rande des Existenzminimums.

Kleinstädter haben Schwierigkeiten, ein Auskommen zu finden. Die Kinder wachsen in die prekären Verhältnisse ihrer Eltern hinein, sobald sie die Schule zu einem frühen Zeitpunkt verlassen haben. Ihr geringes Einkommen aufgrund ungelernter Tätigkeiten und begrenzter Perspektiven gehen mit ihrem niedrigen sozialen Status und geringer Motivation einher, letztere hervorgerufen durch ständige Enttäuschungen und geringe Aussichten.

Familie

Die mangelnde soziale Absicherung zeigt sich auch in ihrem Familienstand: Viele leben alleinstehend oder als unverheiratete Paare. Zerbrochene Ehen sind nicht ungewöhnlich. Wenn Kinder vorhanden sind, so haben diese das Elternhaus bereits verlassen.

Karriere

Während ältere Vertreter dieser Gruppe es verstehen, mit ihrem geringen Einkommen als ungelernte Arbeitskraft auszukommen, sind die besonders Benachteiligten von Sozialleistungen abhängig und verfügen somit nur über einen minimalen finanziellen Spielraum.

Lebensstil

Diese Gruppe zeigt eine sehr geringe kulturelle Vielfalt und zeichnet sich durch eine geringe Mobilität aus.

Kleinstädter leben in wenig komfortablen, kostengünstigen Wohnungen in

  • kleinen und mittleren Gemeinden in Ostdeutschland oder
  • in der Region Leipzig

Diese Regionen wurden im ehemaligen politischen System der DDR stark gefördert und sind mittlerweile zum Teil aufgegeben worden.

Im Westen Deutschlands können vergleichbare Lebensverhältnisse im Ruhrgebiet ausgemacht werden, wo ehemals blühende Industrielandschaften (Bergbau) aufgrund auslaufender staatlicher Fördergelder sterben.

Konsumverhalten

Das Konsumverhalten dieser Gruppe wird stark vom niedrigen Einkommen und geringen Perspektiven beeinflusst. Besonders die jungen Leute verlassen die Schule mit geringer Schulbildung und fassen so nur schwer Fuß im Berufsleben.

Falls Geld für Dinge ausgegeben wird, die über den nötigsten Bedarf hinausgehen, dann für Dinge wie z.B.

  • Boulevardzeitungen
  • Fernsehen
  • Tabakwaren
  • Alkohol.

Anstatt der Qualität der Produkte ist der Preis entscheidend. Sie geben ihr weniges Geld auf einer ad hoc Wochenbasis aus. Es gelingt ihnen kaum, Ersparnisse für die Zukunft anzulegen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihnen Kredite gewährt werden.

 

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