Datenqualität und -management

Studie von Experian Marketing Services

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Nadja Elias

Experian Marketing Services Datenqualität und -management Studie

Düsseldorf, 03. März 2016

Experian Marketing Services Studie: Datenqualität und -management in Unternehmen weiterhin mangelhaft

      • Neun von zehn Unternehmen in Deutschland vermuten Fehler in ihren Kundendaten
      • Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit Umsatzverlusten durch Probleme bei der Zustellbarkeit von E-Mails
      • Mit korrekten und qualitativ hochwertigen Daten könnte der Umsatz um fast ein Drittel gesteigert werden
      • Für zwei Drittel der befragten Unternehmen stellen Kundendaten im Jahr 2020 die Basis für Vertriebs-Entscheidungen dar

Ob in Deutschland oder international: Um den Umgang mit dem kritischen Erfolgsfaktor Daten ist es in den meisten Unternehmen nicht gut bestellt. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Datenqualität und -management Trends 2016“ von Experian Marketing Services.

Neun von zehn befragten Unternehmen in Deutschland (87 Prozent) gehen davon aus, dass ihre Kundendaten – zumindest teilweise – fehlerhaft sind, international glauben dies 91 Prozent. Dabei rechnen die Befragten hierzulande mit einem Anteil von durchschnittlich 15 Prozent fehlerhafter Daten. Damit liegen sie deutlich unter dem internationalen Schnitt von 23 Prozent. Als häufigste Datenfehler nennen die Befragten veraltete Informationen (63 Prozent; international: 54 Prozent), gefolgt von unvollständigen bzw. fehlenden Daten (62 Prozent; international: 60 Prozent) und doppelten Datensätzen (53 Prozent; international: 52 Prozent).

Der Vielfalt der Medienkanäle zum Trotz ist E-Mail für drei Viertel der Unternehmen in Deutschland und international (jeweils 76 Prozent) der wichtigste Kanal für die Marketingkommunikation. Über die Hälfte der Befragten in Deutschland (55 Prozent) – international liegt die Quote sogar bei 73 Prozent – haben dabei schon die negativen Folgen inakkurater Daten in Form von Versandproblemen zu spüren bekommen. Rund ein Viertel (24 Prozent) der hiesigen Unternehmen (international: 27 Prozent) beklagt damit verbundene unnötige Kosten, gefolgt von schlechtem Kundendienst (Deutschland: 23 Prozent; international: 30 Prozent) und dem Umstand, nicht mit den Kunden kommunizieren zu können (Deutschland: 19 Prozent; international: 29 Prozent). Verlorene Umsätze befürchtet rund jedes fünfte Unternehmen in Deutschland (18 Prozent) und fast jedes vierte (23 Prozent) international.

Dabei sind sich die Entscheider über alle Landesgrenzen hinweg der steigenden Bedeutung von Kundendaten und den damit einhergehenden Chancen für ihren Geschäftserfolg bewusst. Allerdings sind die deutschen Unternehmen in ihrer Prognose etwas zurückhaltender als ihre internationalen Kollegen: Gehen zwei von drei Unternehmen hierzulande (66 Prozent) davon aus, dass im Jahr 2020 – also schon in vier Jahren – ein Großteil aller vertriebsrelevanten Entscheidungen auf Kunden¬daten basiert, sind es auf internationaler Ebene bereits vier von fünf (79 Prozent).

Fataler Umgang mit fehlerhaften Daten: Zögern statt lösen

Ein weiterer Teil der Experian Studie beleuchtet die Hauptursachen für fehlerhafte Daten und den Umgang damit. Über die Hälfte der Datenfehler (60 Prozent), so das Ergebnis der Befragung in Deutschland, sind auf menschliche Fehler zurückzuführen (international: 56 Prozent). Mit großem Abstand folgt mit 30 Prozent (international: 21 Prozent) die fehlende Kommunikation zwischen den Abteilungen. Die drittgrößte Fehlerquelle sind für je 29 Prozent der Firmen hierzulande fehlende Mitarbeiter (international: 31 Prozent) sowie eine unzureichende Datenstrategie (international: 28 Prozent).

Überraschend: Obwohl sich die Unternehmen der hohen Bedeutung von daten-basierten Kommunikationslösungen und der Risiken einer schlechten Datenqualität bewusst sind, warten 65 Prozent der international befragten Unternehmen ab, bis spezifische Probleme auftauchen und machen sich dann erst an die Behebung der Fehler. Deutsche Firmen zeigen sich zwar weniger zögerlich, aber immer noch über die Hälfte (55 Prozent) reagiert auch nur auf Datenprobleme, statt sie proaktiv anzugehen.

„Unternehmen können ihre Geschäftsergebnisse enorm verbessern, wenn sie ihr Datenmanagement proaktiv angehen. Das erfordert auch von den Marketingverantwortlichen neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Herangehensweisen. Unternehmen sollten diesen kulturellen Wandel durch Change-Programme für die Mitarbeiter, in denen beispielsweise die Bedeutung von Daten und eine klare Haltung zur Datenhygiene vermittelt wird, unterstützen und forcieren“, so Gregor Wolf, Geschäftsführer Experian Marketing Services Deutschland GmbH. „Darüber hinaus lässt sich datengetriebenes Marketing mit Verfahren, Best Practices sowie Technologien und Tools von Spezialisten wie Experian Marketing Services maßgeblich und nachhaltig optimieren.“

Die komplette Datenmanagement Studie finden Sie hier:

Studie Datenqualität und -management

Die Infographik zu diesem Thema können Sie sich hier herunter laden:

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Weitere spannende Zahlen und Fakten gibt's hier:

Download Graphik: Folgen von Problemen mir der E-Mail-Zustellbarkeit Deutschland

Download Graphik: Die häufigsten Datenfehler Deutschland

Download Graphik: Hauptursachen fehlerhafter Daten (Deutschland)

Download Graphik: Gründe für den Wunsch nach einer hohen Datenqualität (Deutschland)

Download Graphik: Top 5 - Interne Hürden beim Datenmanagement (Deutschland)

Download Graphik: So verwalten Firmen ihre Daten (Deutschland)

Download Graphik: Externe Hürden beim Datenmanagement (Deutschland)

Über die Studie

Die Studie „Datenqualität und -management Trends 2016“ ist Teil einer kontinuierlichen Studienserie, mit der Experian Marketing Services globale Entwicklungen bei Datenqualität und -management untersucht. Die Serie beleuchtet, wie diejenigen, die jeden Tag mit Daten arbeiten, sie verwalten und einsetzen, um direkt nutzbare Erkenntnisse zu erhalten, und wie sich das Datenmanagement im Zeitverlauf verändert. Die vorliegende Befragung wurde im November 2015 vom Marktforschungsinstitut Loudhouse im Auftrag von Experian Marketing Services durchgeführt. An der Studie nahmen über 1.400 Personen in acht Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Singapur, Spanien, USA) teil. Befragt wurden Entscheider aus den Bereichen IT, Datenmanagement, Marketing, Kundenservice, Vertrieb und Produktion. Die befragten Unternehmen stammen aus nahezu allen Branchen, u.a. IT, Telekommunikation, Produktion, Handel, Dienstleistungen, Finanzen, Gesundheitswesen, öffentliche Unternehmen, Bildung und Versorgung.

Über Experian Marketing Services

Der Cross-Channel-Marketing Spezialist Experian Marketing Services ist ein weltweit agierender Anbieter integrierter Consumer-Insight- und Targeting- sowie Datenveredelungslösungen. Mit der Experian Marketing Suite mit den drei Säulen Datenqualität („Identity“), Consumer Insights und Targetingprofilierung („Intelligence“) und customer-journey-basierte Cross-Channel-Kommunikation („Interactions“) sowie umfassenden Beratungsleistungen unterstützt Experian Marketing Services Unternehmen und Organisationen bei der intelligenten kommerziellen Interaktion mit den Verbrauchern. Durch die Steuerung nahtlos ineinandergreifender Kommunikationsmaßnahmen über die Marketingkanäle E-Mail, Mobile, Display, Social und Print hinweg können Unternehmen ihren Kunden Markenerfahrungen in einer neuen Qualität bieten, die deren Markenbindung stärken sowie den ROI steigern.

Weitere Informationen über die Marketing Suite unter http://www.experian.de/marketing-services

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Über Experian

Experian ist der führende globale Anbieter von Informationsdienstleistungen und stellt Kunden auf der ganzen Welt Daten- und Analysetools zur Verfügung. Mit seinen Lösungen unterstützt Experian Unternehmen dabei, Kreditrisiken zu managen, Entscheidungsprozesse zu automatisieren und gezielte Kundenstrukturanalysen durchzuführen. Experian plc ist an der London Stock Exchange (EXPN) als Unternehmen im FTSE 100 Index gelistet. Im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März 2015 endete, erzielte Experian einen Gesamtumsatz von 4,8 Milliarden US-Dollar. Weltweit beschäftigt Experian rund 17.000 Mitarbeiter in 38 Ländern mit Hauptsitz in Dublin (Irland) und weiteren Standorten in Nottingham (Großbritannien), Costa Mesa (Kalifornien) und São Paulo (Brasilien). 2015 wurde Experian vom US-amerikanischen Forbes Magazine erneut als eines der innovativsten Unternehmen der Welt bewertet.

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